„Wachsende Uni mit großen Herausforderungen“ so das Resümee von Peter Lerch, Fraktionsvorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und CDU Kreisvorsitzende Dorothea Müller nach ihrem Informationsbesuch dieser Tage bei der Uni in Landau.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Schaumann ließ es sich nicht nehmen, die CDU-Delegation, zusammen mit ihrem Mitarbeiterstab zu empfangen. Sie verwies darauf, dass alleine aufgrund der steten Zunahme der Studierenden auf aktuell fast achttausend die Strukturen ständig erweitert und angepasst werden mussten. Gerade wegen der sich daraus ergebenden räumlichen Anforderungen ist die Uni inzwischen auf 19 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Hier strebe die Uni eine Zentralisierung und räumliche Optimierung an, was zusätzliche Gebäude erfordert. Durch die Expertenkommission für die Neustrukturierung der rheinland-pfälzischen Uni-Landschaft mit der aufgeworfenen Frage, ob die derzeitige Aufteilung mit den Uni-Standorten Koblenz und Landau, sowie der „Kopfstelle“ Mainz noch erhalten werden können, steht der Landauer Uni die nächste Herausforderung vor der Tür.

Letztendlich hängt die Zukunft der Landauer Uni von der Weiterführung des Hochschulpaktes und den vom Land bereitgestellten Finanzmitteln ab. „Mit Sorge haben wir die vielfältigen Proteste der Studierenden über zu kleine, zu wenige Hörsäle, überlastete Professoren und unzureichender Ausstattung von Bibliothek und mit Parkplätzen vernommen“ so Fraktionschef Peter Lerch. Gerade mit der Parksituation wird die Problematik sehr deutlich. Ursprünglich für etwa 4.000 Studierende gebaut, sollen die vorhandenen Parkplätze nun für die doppelte Anzahl von Studierenden ausreichen. CDU-Vorsitzende Müller „Sieht dies mit Sorge, weil dadurch der Parkdruck zunehmend in umliegende Wohngebiete verlagert wird“.

Erfreut konnten die Uni-Leitung und die Vertreter des Landesbetriebes Liegenschaften und Betreuung LBB dann durch das sich noch im Rohbau befindenden neuen Laborgebäude führen: eine mit 18 Mio. Kosten zwar teure, aber lohnenswerte Investition in die Zukunft.

Abschließend bestand Übereinstimmung, „dass Uni und Stadt für eine gelingende und prosperierende Entwicklung ein enges Zusammenwirken benötigen, damit die großen Herausforderungen, vor denen die Uni derzeit steht, gemeinsam und zum Wohle beider Seiten gelöst werden können“ so abschließend Müller und Lerch